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Master Morya 

 

MARUVU MAHARSHI
- MEISTER MORYA -

TAUGLICHKEIT

 

 

Ein Jünger, der einem Meister nahe stand, wunderte sich über die Art, wie der Meister den Aspiranten Zugang zu seiner Aura gewährte. Der Jünger fragte: „Meister, welche Tauglichkeit muss ein Schüler haben, damit du ihn annimmst?“ Der Lehrer lächelte und sagte: „Bleibe in den nächsten Tagen an meiner Seite.“

 

Wenige Tage später kam ein Aspirant, und der Meister fragte: „Weshalb möchtest du eingelassen werden?“ „Ich suche nach Beweisen für das Überirdische“, antwortete der Aspirant, und der Meister sagte: „Komm nach einiger Zeit wieder.“ Dann sprach er zu dem Jünger an seiner Seite: „Er kann keiner von uns sein.“

 

Wenige Tage später kam ein Aspirant, und der Meister fragte: „Weshalb möchtest du zugelassen werden?“ „Ich habe keine Freude am Leben“, antwortete der Aspirant, und der Meister sagte: „Komm nach einiger Zeit wieder.“ Dann sprach er zu dem Jünger an seiner Seite: „Er kann keiner von uns sein.“

 

Wenige Tage später kam ein Aspirant, und der Meister fragte: „Weshalb möchtest du eingelassen werden?“ „Durch die Kraft des Yoga möchte ich meine Feinde besiegen“, antwortete der Aspirant, und der Meister sagte: „Komm nach einiger Zeit wieder.“ Dann sprach er zu dem Jünger an seiner Seite: „Er kann keiner von uns sein.“

 

Wenige Tage später kam ein Aspirant, und der Meister fragte: „Weshalb möchtest du eingelassen werden?“ „Ich möchte reich und mächtig sein, um deinen Yoga zu verbreiten“, antwortete der Aspirant, und der Meister sagte: „Komm nach einiger Zeit wieder.“ Dann sprach er zu dem Jünger an seiner Seite: „Er kann keiner von uns sein.“

 

Weniger Tage später kam ein Aspirant, und der Meister fragte: „Weshalb möchtest du eingelassen werden?“ „Ich möchte den göttlichen Plan, die Entstehung des Kosmos und des Menschen kennen lernen. Um dieses Wissen zu erhalten, biete ich mich dir an“, und der Meister sagte: „Komm nach einiger Zeit wieder.“ Dann sprach er zu dem Jünger an seiner Seite: „Er kann keiner von uns sein.“

 

Wenige Tage später kam ein Aspirant, und der Meister fragte: „Weshalb möchtest du eingelassen werden?“ „Ich möchte frei sein. Ich suche Befreiung und Seligkeit“, und der Meister sagte: „Komm nach einiger Zeit wieder.“ Dann sprach er zu dem Jünger an seiner Seite: „Er kann keiner von uns sein.“

 

Wenige Tage später kam ein Aspirant, und der Meister fragte: „Weshalb möchtest du eingelassen werden?“ „Ich möchte mich umwandeln: von meiner animalischen zur menschlichen Natur und vom Menschlichen zum Göttlichen“, antwortete der Aspirant. Da fragte der Meister: „Welche Belohnung erwartest du dafür?“ „Nur zu sein und zu dienen“, sagte der Aspirant. Der Meister freute sich und nahm ihn auf. Dann wendete er sich dem Jünger an seiner Seite zu und sagte: „Er ist für seine Umwandlung bereit. Er ist bereit, ohne Bedauern seine Fehler und Mängel loszuwerden, und er wird auch nicht nach Wundern und Beweisen suchen. Durch Ruhm und Reichtum wird er abgeschreckt. Auf sein Wissen wird er nicht stolz sein. Er wird sein und in aller Bescheidenheit dienen. Um solche Leute muss man sich kümmern.“ Der Jünger kniete nieder und grüßte den Meister.

 

Nicht alle können Zugang zum Yoga finden – nur jene, die sich vervollkommnen wollen.

 


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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD"

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