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LORD
SRI KRISHNA DIE STUFEN DES YOGA-PFADES - 2 |
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„Beobachte das Eingehen von Prana in Apana, beobachte ebenso das Eingehen von Apana in Prana und beobachte dabei den regulierten Prana-Zustand“, sagt der Herr (Bhagavad Gita 4, 29). (Fortsetzung des vorhergehenden Monats)
Genauso wie Patanjali die Voraussetzungen für die Ausübung des Pranayama darlegt, spricht auch Lord Krishna von ihnen. In den Versen dieses und der vorausgehenden Kapitel beschreibt er die Voraussetzungen, die folgendermaßen kurz zusammengefasst werden können:
Unterscheidungsvermögen: Lord Krishna empfiehlt, jederzeit am Unterscheidungsvermögen festzuhalten. Man sollte unterscheiden können, was notwendig ist und was nicht notwendig ist, was vorübergehend und was dauerhaft ist, was veränderlich und was unveränderlich ist. Außerdem empfiehlt er, dass man sich um das Unveränderliche, Dauerhafte und Wesentliche kümmern solle und nicht um die unwesentlichen, vorübergehenden und veränderlichen Aspekte des Lebens. Dies wird zur Entwicklung des Unterscheidungsvermögens führen, das auch als Buddhi bezeichnet wird. Tatkräftiger guter Wille: Lord Krishna empfiehlt eher aktiv statt inaktiv zu sein. Außerdem legt er nahe, alle Handlungen mehr auf das Wohlergehen anderer auszurichten als auf das eigene. Unterscheidungsvermögen wandelt sich in guten Willen um und ermöglicht die Entfaltung des Menschen. Ziehe die Arbeit dem Ergebnis vor: Lord Krishna sagt: Taten sind ewig, Ergebnisse sind zeitlich begrenzt. Befindet man sich auf Reisen, wird die Reise selbst beständig fortgesetzt, und die Meilensteine kommen, um vorüber zu ziehen. Ergebnisse sind wie Meilensteine. Im Verhältnis zur Handlung, das heißt zur Reise, braucht ihnen keine Bedeutung beigemessen zu werden. Krishna sagt: Wenn die Menschen sich stärker auf Ergebnisse ausrichten, wird ihre Konzentration auf die Arbeit gestört. Da Aktivität in der Schöpfung ewig ist, beschäftigt euch mit Taten, die dem Wohlergehen anderer dienen, ungeachtet der Ergebnisse. Nicht-manipulierendes Handeln: Wer Unterscheidungsfähigkeit hat, bei seiner Arbeit auf den guten Willen ausgerichtet ist und sich nicht um die Ergebnisse seiner Tätigkeit kümmert, bei dem schleichen sich keine Manipulationen ein. Manipulation dämpft die Unterscheidungsfähigkeit, den guten Willen und lenkt das Denken zu den Ergebnissen ab. Daher empfiehlt Lord Krishna nicht-manipulierendes Handeln. Loslösung/ Abstand halten: Wenn jemand alle vier dargelegten Schritte erfüllt, manifestieren sich Glanz und Herrlichkeit durch seine Handlungen. Lord Krishna rät, dass man sich durch nichts, was man geschaffen hat, vereinnahmen lassen sollte, weil man sonst von der eigenen Tätigkeit abhängig wird.
Die oben genannten fünf Schritte versetzen den Menschen in die Lage, die vier Yajnas, die im vorausgehenden Vers 4, 28 beschrieben wurden, mühelos auszuführen. Danach ist man für Pranayama geeignet.
Der Herr empfiehlt, dass man nicht voreilig Pranayama üben solle, ohne diese Schritte getan zu haben.
Auch wenn dem Schüler die oben dargelegten Schritte schwer auszuführen erscheinen, wird er sie in angemessener Zeit bewältigen, sofern seine Handlungen von gutem Willen geprägt sind. Es ist besser, sich auf den Weg zu machen, egal wie schlecht man ausgerüstet ist, statt anzuhalten und mit Grübeln anzufangen. Man braucht nicht darüber nachzusinnen. Viel besser ist es, wenn man auf seine eigene Art und mit den gegenwärtigen Qualitäten und Fähigkeiten anfängt, etwas zu tun.
…/ wird fortgesetzt |
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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD" |
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