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Lord Krishna 

 

LORD SRI KRISHNA
GÎTÂ-UPANISHADE

DIE HÖCHSTE IDENTITÄT

 

Ein Yogî ist jemand, der sich nach innen wendet, im Inneren Behaglichkeit und Frieden findet und sich am Licht im Inneren erfreut. Solch ein Yogî transformiert sich allmählich zu Brahman. (5/24)

Kommentar:

Der Wahn nach Wahrheit, nach Brahman, nach Gott und die nach außen gerichtete Suche hier und dort nach Orten, Swamijis, Gurus, Mahatmas, Bergen, Seen und Flüssen – alles findet mit diesem Vers ein Ende. Die Suche im Äußeren ist endlos und niemals erfüllend. Die Suche im Inneren ist direkt, einfach und selbst-erfüllend. Was man im Äußeren im Namen der Wahrheit oder Brahman sucht, das befindet sich auch im Inneren als das eigene Selbst. Da man selbst die Wahrheit ist, muss man sich selbst suchen. Die Suche geht von der Peripherie zum Kern. Der Kern ist unverändert, unwandelbar und ewig. Die Umschreibungen, die um ihn herum durch die Natur mit ihren drei Qualitäten erbaut werden, verändern sich immer. Da sich der Mensch mehr mit der Natur identifiziert als mit sich selbst, verliert er seine Identität und übernimmt eine falsche Identität.

Erst wenn er sich selbst vom Kreisumfang zum Zentrum umkehrt, erhält er die Geschenke, die ihn ermutigen, sich vorwärts zu bewegen.

•               Das erste Geschenk ist innerer Friede.

•               Das zweite Geschenk ist innere Ruhe.

•               Das dritte Geschenk ist das Erscheinen einer nicht-flackernden Flamme des Lichts, die das innere Licht genannt wird.

Indem er über dieses Licht kontempliert, wird der Kontemplierende langsam zum inneren Licht gezogen. Kommt er dem Licht nahe, wird er allmählich eins mit ihm. Er transformiert sich selbst in das kontemplierte Objekt, welches das ewige nicht-flackernde Licht ist. Auf diese Weise erkennt er, dass er das Licht ist und wird von seinen anderen Identitäten befreit. Nun versteht er, dass die anderen Identitäten verschiedene Rollen sind, die es zu spielen gilt: als Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Arbeitgeber, Angestellter, Vorgesetzter, Untergebener usw. Er gewinnt eine unveränderliche Identität als eine Lichteinheit und sieht ähnliche Lichter um sich herum.

Mit der Erkundung und Kontemplation über die Quelle des Lichts schreitet er fort, in tiefer Kontemplation über sein Zurückziehen und dem Auftauchen von Brahman. Auf diese Weise wird 'Ich Bin das Licht' zu Das. Das wiederum mag als Das Bin Ich wiederkommen, was sich vom bloßen 'Ich bin' unterscheidet. Es ist die höchste Identität, die der Verwirklichte erlangt.

 


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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD"

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