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Dr. K. Parvathi Kumar

 

BOTSCHAFT DES LEHRERS

OKKULTISMUS - NEU FORMULIERT

 

 

Wenn man sieht, hört und spricht, erfasst man die Welt der Formen und Namen. Ein Okkultist vermag den Schleier von Form und Name zu heben und das Licht und den Klang dahinter zu sehen. Er bezieht sich daher mehr auf das Licht und den Klang als auf den Namen, die Form und ihren weltlichen Wert. So stimmt er sich auf die Aktivität des Lichts und des Klangs ein, die sich hinter dem Namen und der Form befindet.

Okkultismus ist nichts anderes als ein Sehen in die Tiefe. Es ist ein Erkundungsprozess, der über die Haut hinausgeht und tief eindringt, um die Energien, die Kräfte, die zugehörigen Klänge und Farben in Aktion zu sehen. Wenn die Erkundung noch tiefer geht, sieht man die Eine Energie, Κwara, als Hintergrund aller Phänomene des Klangs, des Lebens, der Bewegung von Energien, Generationen von Kräften und Gestaltungen von Materie und Form.

Okkultismus ist tägliche Praxis und kein Teilzeitstudium der Wissenschaft des Okkultismus. Dieser Schlüssel wurde in der Schrift Bhâgavata gegeben – wenn auch in einer sehr vereinfachten Weise. Die Bhâgavata empfiehlt das Sehen der Einen Seele hinter jedem Klang, jeder Farbe, jedem Namen und jeder Form. Den Einen in allem zu sehen, kann nicht auf das Studium und die Lehren begrenzt werden, sondern muss täglich bei allem, was man sieht, hört und spricht, angewandt werden. Dies ist ein direkter Weg, sich der Seele in der Umgebung zu nähern, der es ermöglicht, der Seele im Inneren nahe zu kommen. Diese Annäherung schenkt auch ein tieferes und stabiles Denkvermögen im Gegensatz zu einem oberflächlichen, sich immer verändernden und unbeständigen Denken.


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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD"

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