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Dr. K. Parvathi Kumar

 

AUS DER FEDER DES LEHRERS

MENSCHEN LERNEN
DURCH BITTERE ERFAHRUNG

 

 

Von Zeit zu Zeit wird die kämpfende Mentalität aus den höheren Kreisen geheilt. Gleichzeitig wird der freie Wille des Menschen niemals störend beeinflusst. Wenn die Hüter Wache halten und sich einen Überblick verschaffen, muss die Menschheit von Zeit zu Zeit lernen. Die Hüter helfen nur, wenn man sich auf sie ausrichtet. Falls es keine hinreichende Ausrichtung gibt, kann der Menschheit nicht geholfen werden. Nur wenige richten sich aus, viele tun es nicht. Deshalb leidet die Menschheit als Ganzes.

 

Warten macht nicht ärgerlich, wenn wir in größeres Leben eingehen. Pflanzt man ein Samenkorn, dann wächst es nicht sofort zu einem Baum heran, der Früchte trägt. Dieser Vorgang folgt einem Zeitplan. Wir können nur alles beseitigen, was das Wachstum der Saat behindert. Der Same wächst entsprechend dem Zeitplan. Solange uns das Warten ärgert, besteht eine Schwelle, die den Zutritt zum Leben behindert. Toleranz, Geduld, Nachsicht sind andere Namen für ’Warten’. Einzeln, in Gruppen, als Nationen und weltweit müssen Menschen guten Willens beten, warten und handeln, indem sie sich auf den göttlichen Plan einstellen.

 

Mahatmas sind immer da und versuchen in dieser Richtung zu helfen. Die Sterblichen verstehen sie nicht, und deshalb klagen die Sterblichen über die Mahatmas.

 

Manchmal lernt die Menschheit durch bittere Erfahrungen, ehe sie zur Synthese der scheinbaren Gegensätze findet. So ist es auch in der gegenwärtigen Situation.


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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD"

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