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HYMNEN AN AGNI

 

 

21. YASTVA DOSHAYA USHASI PRESAMSAD

PRIYAMVA TVA KRUNVATHE HAVISHMAAN

ASVONASVE DAMA AA EMYAVAN

TAMAM HASAHA PIPARO DASVANSVAM

 

Oh Lord Agni! Manche verehren dich in den Stunden der Morgendämmerung, andere während der Abenddämmerung. Wie ein gezähmtes Pferd hältst du dich bei Tag und Nacht in den Häusern jener auf, die dich verehren, und beschützt sie vor jedem Unglück.

 

Kommentar:

 

Ein gezähmtes Pferd lebt auf dem Gehöft seines Besitzers. Das Pferd schläft nicht wie andere Tiere oder wie die Menschen. Es ruht nur, aber es schläft nicht. Aus diesem Grund werden für Pferde Ställe gebaut. Das Pferd ist ein Tier, das ganz und gar mit Leben erfüllt ist. Sein Leben ist so wachsam und aktiv, dass es nie schläft. In Symbolen spricht diese Hymne von der Lebenskraft im menschlichen Körper. Der Körper ist der Wohnort, und der Mensch ist sein Bewohner. Am Tag und in der Nacht ist das Leben im Körper aktiv. Selbst wenn der Mensch schläft, bleibt das Leben weiterhin in Tätigkeit. Die Pulsierungen des Lebens arbeiten Tag und Nacht, und die Grundlage dieser fortwährenden pulsierenden Aktivität im Körper ist Agni. In den Veden wird dieser Aspekt von Agni als Pranaagni, Feuer des Lebens, bezeichnet.

 

Das Entweichen des Lebens wird als Unglück betrachtet, weil sich der Bewohner nicht länger im Körper aufhalten und die Ziele der Inkarnation nicht erfüllen kann. Auch wenn es nicht gelingt, das Lebensziel zu erfüllen, gilt dies als Unglück. Die Verehrung von Pranaagni ermöglicht die Wiederherstellung des Lebens. Deshalb wird diese Hymne gesungen.

 


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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD"

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