|
|
The
World Teacher Trust |
|
| Eingang.|.W.T.T.. |.Dienst.|.Gruppen.|..Publikationen.|. |
|
|
DER VAISAKHBRIEF ~ Hamsa Siva Soham ~ |
Vaisakhbrief
des Monats (pdf) |
|
Wassermann 2012 Kumbha Brief Nr. 10 / Zyklus 25 – 20. Januar - 19. Februar 2012
Vaisakhbrief
In His name we live, in His temple we live; In Him verily we live until He opens His eye in us.
In His name He lives, in His temple He lives; In Him verily He lives, as He opens His eye in us.
In the meanwhile, let us wait, let us look to Him and not to each other.
When
the life is a Car festival and not a war festival.
In Seinem Namen leben wir, in Seinem Tempel leben wir, in
Ihm leben wir in Wirklichkeit, bis Er Sein Auge in uns öffnet. In Seinem Namen lebt Er, in Seinem Tempel lebt Er, in
Ihm lebt Er in Wirklichkeit, bis Er Sein Auge in uns öffnet. Inzwischen lasst uns warten. Wir
wollen auf Ihn schauen und nicht aufeinander. Wir wollen Ihn bei allem anrufen, um alles in Ihm zu finden, Dann ist das Leben ein Wagenfest und kein Kriegsschauplatz.
Kommentar: Dies ist die wunderbarste Meditation, die man sich vorstellen kann. Es ist die letzte und höchste Mitteilung, die von Lord Krishna gegeben und in einer Meditation zusammengestellt wurde. Diese eine Meditation führt den Jünger zur Erfüllung und verwandelt den Jünger in Ihn. In Seinem Namen leben wir. In Seinem Tempel leben wir. Der Tempel ist der menschliche Körper. In ihm leben wir. Alles, was die Schöpfung und den Körper ausmacht, kommt vom Göttlichen. Das Leben, das Gewahrsein, der Wille, die Liebe, das Licht, das Denkvermögen, die fünf Sinne, die fünf Elemente im Körper und in der Schöpfung kommen allein vom Göttlichen. Oft sagen wir 'mein Körper', 'mein Denken', 'mein Leben' oder 'meine Intelligenz'. Nichts von all dem wurde von uns erschaffen. Wir benutzen alles einfach. Genauso wie der Sohn eines reichen Mannes vom Besitz seines Vaters Gebrauch macht, so nehmen wir alle den Besitz des Vaters in Anspruch, als würde er uns gehören. Der Vater hat nichts dagegen, wenn der Sohn seinen Besitz benutzt. Er wird seinem Sohn sogar sagen, dass der ganze Besitz von ihm nur erarbeitet wurde, damit der Sohn ihn genießen kann. Aber wir gewöhnen uns daran, diesen Besitz zu nutzen und bekommen das Gefühl, dass alles uns gehört. Nichts von unserem Körper gehört uns. Alles wurde gegeben und kann deshalb im Lauf der Zeit wieder genommen werden. Uns bleibt allein die Erfahrung. In Seinem Namen leben wir. Der Name Gottes ist Ich Bin. Auch jeder von uns sagt: „Ich bin.“ Somit benutzen wir Seinen Namen und denken, es sei unser Name. Wir leben in Seinem Tempel und glauben, dass er uns gehört. Wir sind vergessliche Leute. Obwohl unsere eigentliche Existenz gar nicht unsere Existenz ist, glauben wir, dass wir leben. Hätten wir beschlossen zu leben, könnten wir so lange im Körper leben, wie wir möchten. Tatsächlich ist Er das Original. Wir sind nur Seine Widerspiegelungen. Wenn das Original sich entschließt, in einem Körper zu leben, dann leben auch wir, die Widerspiegelungen, in einem Körper. Wenn das Original sich entscheidet, den Körper zu verlassen, dann verlässt auch die Widerspiegelung den Körper. Wir sind einfach Seine Widerspiegelungen. Er ist das Original, und Er spiegelt sich auf vielerlei Weise in verschiedenen Körpern wider. Wir müssen erkennen, dass die Widerspiegelungen keine unabhängige Existenz haben und dass unsere Existenz in Wirklichkeit Seine Existenz ist. Nur bis Er Sein Auge in uns öffnet, leben wir in der Illusion, dass es unser Name, unsere Gestalt und unser Leben ist. Sobald Er Sein Auge in uns öffnet, erkennen wir, dass Er in Seinem Namen lebt. Er lebt in Seinem Tempel. In Wirklichkeit lebt Er in Ihm. Wenn der Herr Sein Auge in uns öffnet, gibt es keine Illusion und keine Widerspiegelung mehr. Dann ist die Wahrheit erkannt. Das Phantom des Selbst löst sich in das Selbst auf, denn das Phantom ist die falsche Identität. Es entwickelt eine falsche Persönlichkeit und hat eigentlich keine Existenz, weil es nichts als eine Widerspiegelung ist. Was sollen wir tun, bis wir zu dieser Erkenntnis gelangen? Was sollen wir tun, bis wir durch die Gnade des Herrn von dieser Illusion befreit werden? Sollen wir unter der Illusion, der Unwissenheit und dem entsprechenden Schmerz leiden? Das muss nicht notwendigerweise so sein. Wir können immer versuchen, Ihn zu sehen, wenn wir einander ansehen, und wir können Ihn hören, wenn wir einander zuhören. Dieses Spiel macht Freude. Zwangsläufig wird es uns immer wieder misslingen. Aber das macht nichts. Wir wollen weiterhin versuchen, Ihn ebenfalls zu sehen, wenn wir einander ansehen und Ihn zu hören, wenn wir einander zuhören. Dann wird das Leben ein freudiges und festliches Fortschreiten wie ein Wagenfest. Ansonsten wird es zu einem Kriegsschauplatz. In der Meditation wird uns empfohlen zu warten. In der Jüngerschaft ist die Qualität des Wartenkönnens sehr wichtig. Warten zu können ist mit der Fähigkeit, empfangen zu können, verbunden. Im Leben gibt es die Dimension des Empfangens. Durch die Zeit macht uns das Leben ein Angebot, und wir empfangen. Wer nicht warten kann, verpasst das, was das Leben anbietet. Nach jeder Handlung sollte man warten, bevor man das Nächste tut. Dieses Warten ist eine Pause, die uns Gleichgewicht schenkt. Wenn wir im Gleichgewicht sind, wird es uns möglich zu empfangen. Bewegung und Gleichgewicht sind die zwei Arme eines rhythmischen Lebens. Gleichgewicht entsteht durch Pausen.
|
|
|
|
"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD" |
© The World Teacher Trust