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AUSZÜGE AUS DEN LEHREN

  

Master EK 

 

VISHNU PURANA

KAPITEL 8:
Manu und seine Nachkommen (Teil 4)

 

Kâma gebar Harsha (Ausgelassenheit) durch seine Frau Rati (Vergnügen). Daher ist Harsha der Enkel von Dharma.

 

Adharma (Gesetzlosigkeit) gebar Anrita (falsche Darstellung) durch seine Frau Himsa (Gewalt). Er gebar auch zwei andere Söhne Bhaya (Furcht) und Naraka (Hölle) sowie eine Tochter namens Nikriti (Beleidigung).

Bhaya heiratete Maya (Illusion), und Naraka heiratete Vedana (Leiden).

Maya gebar einen Sohn namens Mrityu (Tod), der die Menschen hinweg trägt.

Vedana gebar einen Sohn namens Dukha (Sorgen), dessen Vater Raurava ist (der Wurm, der auffrisst).

Mrityu gebar fünf Söhne:

1. Vyâdhi (Krankheit),

2. Jarâ (Alter),

3. Soka (Klage),

4. Trishnâ (Verlangen nach Besitz),

5. Krodha (Ärger).

Dies sind alles Kinder von Adharma.

 

Der Tod und seine Kinder haben als ihr Leitmotiv die Überschreitung des Gesetzes. Krankheit, Alter, Boshaftigkeit und das Verlangen nach Besitz sind die Eigenschaften, die das Denkvermögen empfinden lassen, dass es der Meister ist. Dann empfindet der Meister sein Leben als unsicher. Von allen Seiten von Furcht bedrängt rennt das Leben fort wie von Hunden gehetzt. Dies entwickelt Motive, die das Netz des individuellen Lebens weben, das so gegensätzlich zu allem ist. Dann ist das unausweichliche Ergebnis die scheinbare Notwendigkeit, das Gesetz zu übertreten. Daher werden diese Persönlichkeitsmerkmale die Nachkommenschaft von Adharma genannt. Sie haben weder Frauen noch Kinder und sind alle Brahmacharis. Das heißt, sie leben auf den supra-physischen Ebenen und pflanzen sich nicht fort.

Zum Beispiel sind weder Sorgen, noch Krankheit, noch die Furcht vor dem Tod durch den biologischen Vorgang oder die Fortpflanzung angeboren. Wenn ein Kind geboren wird, dann werden nur die Teile seines physischen Körpers, das Denkvermögen, die Sinne und die höheren Prinzipien reproduziert. Alles andere wird vom Denkvermögen nach der Geburt aufgrund der Interaktion des Denkvermögens mit der objektiven Ebene erworben. Daher wird niemand in dieser Schöpfung mit Bösem geboren.

In der Sprache der Schriften haben die Söhne der Sünde weder Frauen noch Kinder. All diese Manifestationen des Bösen sind die verschiedenen Rudra-Manifestationen von Lord Vishnu, seine verschiedenen Manifestationen auf der Ebene der Rudras. Sie formen in dieser Schöpfung die vielfältigen Gründe des täglichen Pralaya.

  

 

Der Kosmische Mensch

Vorträge in Visakhapatnam im Januar 2011 von Meister KPK (Teil 10)

Der 11. Engel – Vishnu, der alles durchdringende kosmische Herr

Als Füße des Kosmischen Wesens hat Vishnu sich selbst geformt. Daher wird in der vedischen Tradition das Waschen der Füße als Verehrung Vishnus, des alles durchdringenden Herrn, angesehen. Er ist derjenige, der Bewegung bewirkt. Durchdringung ist ein Vorgang der Ausdehnung mittels Bewegung. Deshalb ist Ausdehnung seine Qualität. Bewegung ist seine Qualität. Die Fortbewegungsfähigkeit einer Person hängt von dieser Intelligenz ab: die Fähigkeit zu gehen, die Fähigkeit, sich schneller zu bewegen, die Fähigkeit, die Umgebung zu durchdringen. Normalerweise besitzt ein Regent die Energie Vishnus. Somit sind Regenten fähig, das ganze Reich souverän zu bewegen; ihrer Bewegung stellt sich kein Hindernis in den Weg. Wenn ihr König eures eigenen Lebens sein wollt, dann ist nach der Veda dieser Engel hilfreich.

Ich habe euch die Geschichte von Vishnu erzählt, wie er die drei Welten mit drei Fußlängen durchdrang. Mit einem Fuß bedeckte er die Erde, und mit einem Fuß bedeckte er den Himmel. Wenn wir gehen, dann führt unsere Bewegung zu einer Änderung der Örtlichkeit. Wenn ich nach Hause gehe, dann bin ich nicht hier, und wenn ich hier bin, dann bin ich nicht zu Hause. Das ist keine Durchdringung, sondern Bewegung durch Änderung der Örtlichkeit. Aber wenn Vishnu gegenwärtig ist, dann ist er hier und auch dort. Nehmt als Beispiel den Sonnenstrahl: Er ist bei der Sonne, er ist auf dem Planeten, und er ist ebenso auf seinem Weg von der Sonne zur Erde. Das ist Durchdringung. Wenn der Sonnenstrahl die Erde berührt, dann ist er immer noch sowohl bei der Sonne als auch auf der Erde und ebenso zwischen Sonne und Erde. Das ist Durchdringung.

Dieser durchdringende Eindruck kommt zu euch, wenn ihr wisst, wie ihr eure Füße benutzt. Es ist ein eigenes Wissen, wie man die Füße benutzt. Es gibt Leute, die sich nicht viel bewegten, aber auf dem ganzen Planeten gingen. Zum Beispiel Ramana Maharshi: Er blieb in Arunachala und ging nirgendwo hin, aber er durchdrang alles. Auch Râmakrishna Paramahamsa bewegte sich nicht von Dakshineswar, einem Ort nahe Kalkutta, fort. Aber er durchdrang den ganzen Planeten. Shirdi Sai Baba verließ niemals Shirdi, aber er verbreitet sich überall. Jesus Christus bewegte sich nur auf einem kleinen Teil des Planeten, aber er verbreitete sich auf der ganzen Erde. Das ist das Geheimnis der Bewegung. Es erschließt sich jenen, die sich nicht ziellos überall herumbewegen. Nur weil wir Füße besitzen, können wir nicht überall hingehen. Wir tragen für unsere Bewegung Verantwortung. Wenn wir uns zielgerichtet und in voller Absicht bewegen, ermöglicht uns dies, das rechte Verständnis der Bewegung zu erlangen. Zweckgebundene Bewegung ermöglicht größere Durchdringung als ziellose Bewegung.

 

Der 12. Engel – der Entwurf des Lebewesens im Ei

Wie sich das Lebewesen im Ei entwickeln wird, liegt einem Entwurf zugrunde. In jedem Samenkorn befindet sich ein Entwurf, der sich z. B. auf einen Baum bezieht. Bevor man ein Haus baut, macht man auf dem Papier einen Entwurf. Damit hat man aber noch nicht das Haus gebaut, welches erst später entsprechend dem Entwurf gebaut werden wird. Genauso gibt es diesen Entwurf im Ei. In ihm gibt es 11 Potentiale von kosmischen Engeln, die bereits geformt wurden. Als wir vor einigen Monaten dieses Gruppenleben geplant haben, haben wir die Daten festgelegt. Wir haben festgelegt, wann wir was tun werden, und nun arbeiten wir damit mit einigen Veränderungen hier und da. So ist auch die Schöpfung. Es gibt einen allgemeinen Entwurf, und falls die Notwendigkeit besteht, finden Veränderungen statt.

Im kosmischen Ei haben sich die Potentiale für 11 Engel aus einem Kosmischen Wesen heraus entwickelt. Das Kosmische Wesen selbst entschied sich, einige Wohnsitze für sich selbst in seinem Wesen zu haben. Wenn der Herr beabsichtigt, sich in der Schöpfung niederzulassen, dann ruht er in der inneren Kammer des Herzens, wo die Pulsierung stattfindet. Daher ist der Ruheort des Göttlichen in uns in der inneren Kammer des Herzens. Um den friedvollen und ruhenden Herrn zu erkennen, neigt man dazu, im Herzzentrum zu kontemplieren.

Vier Räume, in die sich das Kosmische Wesen selbst verbreitet

1.      Wenn es den ruhenden Ort des Kosmischen Wesens betrifft, wird Er Vasudeva, der sich ausruhende Gott in uns, genannt. Sofern es das 'Büro' für die objektive Arbeit in diesem Zentrum betrifft, wird Er Mond oder Chandra genannt. Der uns bekannte Mond ist nicht der Mond, der im vedischen System erwähnt wird. Der Mond im vedischen System stellt das reflektierende Prinzip dar. Es ermöglicht die Reflektion des Höheren auf dem Niederen, so dass das Höhere im Niederen manifestiert werden kann.

                        Es gibt auch ein reflektierendes Prinzip des Niederen, um das Höhere zu informieren. Das Mondprinzip existiert auf jeder Ebene. Von Ebene zu Ebene ist dieses reflektierende Prinzip tätig. Für eine feinstofflichere Ebene ist bereits die nächste niedrigere Ebene die objektive Ebene. Wenn ich zum Beispiel in jenem Raum bin, dann ist diese Halle außen. Aber in Beziehung zur Außenseite dieses Hauses ist diese Halle nicht außen. Wir können sagen, dass wir innen sitzen und reden. Diese Halle ist in Beziehung zur Außenseite des Hauses innen. Innen – außen, außen – innen, das ist nur eine Angelegenheit der Relativität. Also ist das, was innen ist und das, was außen ist, relativ. Es hängt von dem ab, auf das man sich bezieht. Dieses Fähigkeit des sich Beziehens wird 'Mond' genannt. Es ist in der Schöpfung ein sehr heiliges und höchst erhabenes Prinzip.

2.      So wie wir außen ein Büro haben, trennt sich ein Teil des Wesens selbst als Chitta, das die Tätigkeit des Denkvermögens ermöglicht. Chitta ist im 'Büro' tätig. Wir gehen ins Büro und führen unser Arbeit in Beziehung zur Objektivität aus. Dieses Chitta hat das Büro unterhalb des Herzens, im Solarplexus, für objektive Manifestationen bezogen. Damit hat Er einen anderen Wohnort festgelegt, um seinen Willen in Kraft zu setzen.

                        Wir brauchen für die Spiegelung auf höhere Dinge, auf weltliche Dinge sowie auf alles andere den Mond. Das ist das Mondprinzip. Dieses Mondprinzip befindet sich am Nabel – Mond in der Waage.

3.      Es gibt einen dritten Aspekt, der Buddhi genannt wird. Ein Teil des Kosmischen Wesens zeigt sich als der unterscheidende Wille. Der Ort des buddhischen Zentrums befindet sich außerhalb der tieferen Herzkammer.

4.      Es gibt auch den vierten Aspekt, den Hauptausführenden, das Ego, Ahankara. Er befindet sich in der Stirn. In der Stirn haben wir das ordnende Zentrum. Er ist der Chef des Systems, die ausführende Macht, das Ego. Wir können es auch 'Willenszentrum' nennen. Der Mond ist das planende Zentrum; es stellt Beziehungen her. Das buddhische Zentrum ist das Zentrum des Begriffsvermögens.

Vier Aspekte existieren ebenso in unserem eigenen Wesen, die wir langsam und sorgfältig verstehen müssen:

•               Wir sind meist eine vierfältige Person in der inneren Herzkammer. Ruhen wir uns aus, sind wir im Herzen.

•               Wenn wir wach sind und etwas ausführen, sind wir im Kopf.

•               Wenn wir reflektieren, sind wir im Solarplexus in Beziehung zur Objektivität.

•               Wenn wir etwas zu erfassen versuchen, sind wir im buddhischen Zentrum. Der Ort des buddhischen Zentrums ist genau um die innere Herzkammer herum.

 

1.              Es gibt eine innere Herzkammer, wo der Herr seinen Wohnsitz hat;

2.              es gibt eine äußere Herzkammer, wo sich Buddhi befindet;

3.              es gibt den Ausführenden im Kopf;

4.              es gibt den Planenden im Solarplexus, der in Beziehung zur Objektivität steht, um die Tätigkeit des inneren Menschen zu erfüllen.

 

Jeder von uns ist wahrlich Gott.

Wenn wir uns in der tieferen Herzkammer befinden, dann sind wir örtlich nicht festgelegt. Wir stehen weder mit einem Ort noch mit der Umgebung in Beziehung. Wir gehen über die Zeit und den Raum hinaus. Das ist das Zentrum, durch das man den Ursprung erreichen kann. Gott als Existenz und Gott als Kosmisches Wesen sind durch dieses Zentrum, die tiefere Herzkammer, miteinander verbunden. Daher wird man aus der Lokalisierung gehoben, wenn man sich in tiefer Kontemplation befindet. Wenn wir örtlich festgelegt sind, dann befinden wir uns im ausführenden Zentrum der Stirn. Wir können örtlich losgelöst werden, wir können auch örtlich festgelegt werden. Dies ist eine Einrichtung, die wir nicht benutzen. Es fehlt uns das Wissen, wie wir uns örtlich festlegen bzw. örtlich lösen. Wir können uns örtlich lösen und mit Gott eins sein, und wir können uns örtlich festlegen, um zu handeln. Örtlich festgelegtes Bewusstsein wird 'Ego' genannt. Örtlich losgelöstes Bewusstsein durchdringt den innewohnenden Gott bis zur Schöpfung.

So können wir im Herzzentrum bei Gott sein. Wir können uns örtlich festlegen und im Kopfzentrum tätig sein. Wenn die Eingeweihten sich örtlich festlegen, stehen sie in Verbindung mit dem Herzen und in Verbindung mit dem Kopf. Sie lösen die Verbindung zum Herzen nicht, wenn sie sich im Kopf befinden. Herz und Kopf bleiben verbunden. Wenn sich das Herz vom Kopf trennt, verliert der Kopf die Synthese und die Fähigkeit, alles einzuschließen, und der Kopf wird eng. So wird man engstirnig. Im Schlaf ist man in der tieferen Herzkammer. Beim Erwachen stellt man die Verbindung zum Kopf her. Diese Verbindung ist wichtig. Ohne Verbindung sind wir sterblich. In der Verbindung sind wir unsterblich. Im Kosmischen Wesen gibt es diese Verbindung zwischen Herz und Kopf, zwischen Herz und Solarplexus und zwischen der inneren Herzkammer und der äußeren Herzkammer.

Der Planer wird im Solarplexus Manas genannt. Das Licht des Fassungsvermögens, das sich direkt um die Herzkammer herum befindet, ist Buddhi. Der Eine, der innerhalb der Kammer wohnt, ist Âtma. Dieser Âtma kann vom Kopf aus tätig sein und ruhen, wenn es keine Arbeit gibt. Wir ruhen hier, und der Kosmische Mensch ruht auch hier.

Insofern gibt es eine Verbindung zwischen dem Herzen, dem Kopf, Buddhi und Chitta. Wenn alle vier zusammen sind, ist der Mensch ein vollständiger göttlicher Mensch. Die vier Kammern der Göttlichkeit sind:

•               Solarplexus,

•               äußere Herzkammer,

•               Kopf und

•               innere Herzkammer.

 

Der Kosmische Mensch teilte sich in die kosmischen Devas auf. Er selbst nahm seinen Sitz im Herzen ein. An diesem Ort ruht Er. Es ist das höhere Herzzentrum in uns. Von hier aus steht er mit dem Ursprung in Verbindung, und wir werden auf diese Weise mit dem Ursprung verbunden. Das ist unser Ruheort.

Eine andere Gedankenschule sagt, dass sich der Ruheort des Herrn im Sahasrâra befindet. Er schläft dort und ruht sich auf der zusammengerollten Schlange aus. Patanjali spricht vom Sahasrâra. Yoga spricht vom Sahasrâra.

Es gibt die Vaishnavit-Gedankenschule, die den Ruheort des Kosmischen Menschen im höheren Herzzentrum festlegt, das einen achtblättrigen Lotus darstellt im Gegensatz zum zwölfblättrigen Lotus. Der zwölfblättrige Lotus ist das Zentrum der Unsterblichkeit, auch Buddhi-Zentrum genannt. Der Ruheort des innewohnenden Herrn ist im höheren Herzen. Der zwölfblättrige Lotus wird Anâhata genannt, und der achtblättrige Lotus wird als Nârâyana-Zentrum bezeichnet.

Dann gibt es eine Yoga-Schule, die sagt, dass der höchste Zustand der Samâdhi-Zustand ist, wo man die reine Existenz erleben kann. Es ist ein Zustand vollkommenen Samâdhis. Wenn wir etwas tun, sind wir in einem zweiten Ort lokalisiert – im dritten Auge, auch Âjnâ-Zentrum oder Rudra-Zentrum genannt. Rudra ist der Ausführende. Der dritte Ort für den Kosmischen Menschen ist das zwölfblättrige Herzzentrum, aber für die Beziehung zur Objektivität ist es der Solarplexus.

•               Im Solarplexus ist es Manas.

•               Im zwölfblättrigen Herzzentrum ist es Buddhi.

•               Im Âjnâ ist es Âtma.

 

Âtma – Buddhi – Manas

Âjnâ – zwölfblättriges Herzzentrum – Solarplexus.

 

Dieses sind die drei Handlungsorte. Ein Ort bezieht sich auf die ausführende Handlung, wo Er Entscheidungen trifft. Ein anderer betrifft die kontemplative Handlung, und vom dritten Ort aus ist Er tätig. Sein Ruheort ist im Kopf, im achtblättrigen Lotus. Dieses sind die vier Zentren, in denen Er sich aufhält. Daher wird vom vierfältigen Aspekt des Einen gesprochen.

Neben diesem vierfältigen Aspekt informiert Lord Maitreya Vidura über 11 andere sehr wichtige kosmische Intelligenzen.

Insgesamt gibt es in uns

•               15 Orte für die kosmischen Devas und

•               12 Orte für die solaren Devas vom Widder zu den Fischen, vom Kopf bis zu den Füßen.

Die Astrologie benennt sie wie folgt:

1.                      Widder  bis zum Stirnzentrum,

2.                      Stier   bis zum Kinn,

3.                      Zwillinge       von der Kehle bis zu den Schultern,

4.                      Krebs   die Lungen und das Herz,

5.                      Löwe    das Zwerchfell,

6.                      Jungfrau        zwischen Zwerchfell und Nabel,

7.                      Waage   der Nabel,

8.                      Skorpion        bis zu den Genitalien,

9.                      Schütze die Oberschenkel,

10.             Steinbock       die Knie,

11.             Wassermann      die Knöchel,

12.             Fische  die Füße.

 

Dies sind die zwölf Bereiche, in denen sich die 12 Âdityas bzw. die 12 Sonnenzeichen ausbreiten, wenn wir uns auf das solare System beziehen.

In Bezug auf das planetarische System haben wir die folgenden sieben planetarischen Zentren:

1.                      Jupiter am höchsten Punkt des Kopfes,

2.                      Sonne   Âjnâ,

3.                      Merkur  Kehle,

4.                      Venus   Herz,

5.                      Mond    Nabel,

6.                      Mars    Kreuzbein,

7.                      Saturn  Basis.

 

Die zwei Mondknoten existieren in uns wie folgt:

1.              Der nördliche Mondknoten entspricht dem Bereich der ganzen Form von Kopf bis Zwerchfell.

2.              Der südliche Mondknoten geht vom Zwerchfell nach unten bis zu den Füßen.

 

Auf diese Weise durchdringen die kosmischen, die solaren und die planetarischen Intelligenzen den ganzen Kosmischen Menschen, der vom Kosmos bis zur 7. Ebene unseres Planeten alles durchdringt. Dieses Gesamtbild kann in jedem von uns visualisiert und täglich verehrt werden, damit die kosmischen, solaren und planetarischen Energien effektiver einen Zusammenhang zwischen uns und den Zentren herstellen.

Wir sind eine Einheit aus Bewusstsein, Kraft und Materie. Dies ist das Ego. Das Ego sorgt also für die drei Aspekte des Körpers:

1.              den funktionalen Körper,

2.              den Kraftkörper und

3.              den Körper des Bewusstseins.

 

Somit steht der Kosmische Mensch als Ganzes mit jedem von uns in Verbindung. Und wir können diese kosmischen Intelligenzen verehren, indem wir in unserem ursprünglichen Zustand des Mikrokosmos sind. Wir verbleiben im Mikrokosmos, solange wir fähig sind, uns auf diese Aspekte zu beziehen.

Lord Maitreya gab Vidura eine kurze Beschreibung des Kosmischen Menschen, damit Vidura darüber kontemplieren und visualisieren konnte, woher die Devas kommen. Es ist der Zustand der Pândavas. Sie entstammen dem Bewusstseinsaspekt des Kosmischen Menschen. Die Söhne des blinden Königs entstammen dem egoischen Bewusstsein, das sich auf Materie und Kraft bezieht. Sie sind eine Kombination von Materie und Kraft und weniger von Bewusstsein. Wenn es zwischen Kraft und Materie eine Störung gibt, muss das Bewusstsein herabkommen, um Kraft und Materie auszugleichen. Von Zeit zu Zeit kommt der Kosmische Mensch durch den Bewusstseinskörper herab, um durch das Gleichgewicht die Dinge richtig zu stellen. Daher wird von den Avatâren gesagt, dass sie eine Herabkunft des Kosmischen Menschen sind. Wenn Er herabkommt, kommt Er in vier Aspekten herab.

 

…/wird fortgesetzt

Übersetzung der transkribierten englischen Vortragsreihe. Dieser Vortragstext ist vom Verfasser nicht auf mögliche Fehler geprüft worden.

 


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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD"

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