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The
World Teacher Trust |
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FENSTER ZUM WELTDIENST -
Inputs
von den Gruppen - (Inputs willkommen)
Daten der nächsten Reisen des Lehrers:
Während dieser Zeiten ist Dr. Kumar nicht erreichbar.
Gruppenberichte: Deutschland Name der Gruppe: WTT-Gruppe Bünde Kontakt: Julieta Nahúm de Kröhnert – Reiner Kröhnert Adresse: Schluchtweg 15, PLZ 32257, Bünde Tel: ++ 49 +5223-63539 E-Mail: julieta-reiner@online.de ; kinderausargentinien@hotmail.de Website : www.kinderausargentinien.com
Aktivitäten Die folgenden Arbeiten werden von verschiedenen Gruppenmitgliedern durchgeführt: · Hospiz-Arbeit in einem Bielefelder Krankenhaus mit der dazugehörigen Öffentlichkeitsarbeit (Vorträge, Informationsgespräche, etc.). · Betreuung von schwerverletzten Kindern aus Krisengebieten, die in unserem örtlichen Krankenhaus medizinisch versorgt werden. · Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Schule, dabei Aufbau einer Cafeteria, Yoga Asanas, Qi Gong, Klangmassagen und Mantren. · Essenausgabe bedürftige und einsame Menschen. · Aufbau einer Datenbank für homöopathische Mittel, die allen interessierten in der Region zur Verfügung gestellt wird. · Übersetzungsarbeiten für das Paracelsus Magazin und andere WTT Aktivitäten. · Aufbau und Pflege von internationalen Kontakten zwischen jungen Menschen in Europa · Unterstützung des Vereins „Kinder aus Argentinien e.V“
Im Juni 2009 wurden wir durch den Besuch des Meisters und seiner Frau gesegnet. Sie haben in Bünde übernachtet und am folgenden Morgen ein Feuerritual durchgeführt.
Außerdem werden regelmäßige Treffen zur Meditation, zur Ausführung von Ritualen und Heilungsarbeit durchgeführt.
Die Adler Feier des 1. May Call im 2. Jahrhundert des Meister-Yoga vom 26. Mai bis 1. Juni 2010 in Vall de Núria, Spanien. 350 Teilnehmer aus allen Teilen der Welt feierten in diesem Jahr den May Call Day mit einem Gruppenleben in den spanischen Pyrenäen. Vall de Núria ist ein Tal in ca. 2000 m Höhe, umschlossen von Berggipfeln, das schon seit Urzeiten von Pilgern aus aller Welt zur Meditation aufgesucht wurde. Mit dieser May Call Feier begann das 2. Jahrhundert des Yoga von Meister CVV. Daher hielten wir nach Zeichen Ausschau, was uns die Zukunft bringen würde. Mit der Zahnradbahn fuhren wir zu dem hoch gelegenen Ort. Die Geröllfelder leuchteten in der Sonne, in den Steinspalten drängten sich die ersten Blüten und die Wasser rauschten zu Tal. Die Schönheit der Berglandschaft, die Freude des Wiedersehens mit den Gruppenmitgliedern ließen Gefühle der Beklommenheit schnell verfliegen. Oben angekommen, erwartete uns ein großes, weißes Zelt. Darin war der Altar aufgebaut, und Gebet und Gruppenleben würden dort stattfinden. Das Zelt war bequem und beheizt, und dennoch mahnte es uns an die Notwendigkeit von Aufbruch und Flexibilität – wie das Tempelzelt der Kinder Israels bei ihrer Wanderschaft durch die Wüste. Nach der Abendmeditation sprach Meister Kumar in einer kurzen Begrüßung von der Unterstützung, die unsere Gebete durch den Ort fänden. Er erinnerte uns an die Bedeutung, die unsere Zuwendung zum Miteinander in diesem Gruppenleben für unser persönliches und spirituelles Wachstum und dem Wachstum der Menschheit habe. Nach dem lunaren Kalender war der folgende Tag Vollmond im Zeichen Stier, das Vaisakh-Fest. Uranus begann mit dem Eintritt in den Widder eine neue Runde durch den Tierkreis. Im Unterricht erläuterte uns Meister Kumar den Bezug zwischen dem Namen des Ortes unseres Treffens und dem Yoga-Pfad. Licht, Zeit, Pulsierung und Illusion herrschen von Beginn der Schöpfung an. Sie werden durch ein Bild dargestellt: Der Herr ruht auf der Schlange der Zeit, zu seinen Füßen die kosmische Natur als seine Frau und in seiner Nähe der große Vogel. Während die Natur sich im Verlauf der Zeit entfaltet, bleibt der Herr im Hintergrund. Der Vogel ist das pulsierende Prinzip, Symbol des allgegenwärtigen Herrn in der Schöpfung oder Gefährt des Herrn. Der Vogel kann sich vom Boden der Illusion bis zum Wohnsitz des Herrn erheben und ist daher ein Symbol für den Yoga-Pfad. Der Vogel hält sich bei uns im Herzen auf. Sein Name ist Anura. Nura bedeutet im Sanskrit: Hüfte. Anuras haben Flügel statt Hüften. Sie haben eine rechte, göttliche Schwinge und eine linke, diabolische. Sie nutzen beide gleichmäßig, um von der Atmung zur Pulsierung aufzusteigen. Anuras sind daher auch alle diejenigen, die sich mithilfe des Vogels, des pulsierenden Prinzips, bewegen können. Wenn es uns gelingt, unser Denken mit der Atmung zu verbinden, wird es stabil und die Objektivität verliert für unser Wohlbefinden an Bedeutung. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, uns eine schöne Form oder die Gestalt und das Handeln des Lehrers vorzustellen. Wir gelangen ins Herz und erreichen die Pulsierung, mit deren Hilfe wir uns bis zu den höchsten Stadien der Subjektivität, in die Nähe des Herrn, und zurück zur Objektivität bewegen können, um das Licht des Herrn dorthin zu bringen.
Der große Adler Im Rig-Veda wird die Geschichte vom großen Adler erzählt. Es ist die Geschichte vom allgegenwärtigen Gott, der die Existenz durchdringt. Sie gehört zum Tierkreiszeichen Stier – Skorpion, einer Achse des fixen Kreuzes, und stellt die Möglichkeit des aufsteigenden Pfades dar. Die Geschichte handelt von zwei Qualitäten des Schöpfers Kashyapa, seinen Ehefrauen, die Schwestern sind. Der Schöpfer gewährte ihnen einen Wunsch. Kadruva, die Ältere der Beiden, wünschte sich 1000 Kinder von großer Macht, schneller Bewegung und der Fähigkeit, im Allgemeinen ungesehen zu bleiben. Die jüngere, Venata, wünscht sich 2 Kinder, die machtvoller seien als die der älteren Schwester. Damit eröffnete sie einen Konkurrenzkampf mit der Älteren. Es war die hyperboräische und lemurische Zeit. Kadruva gebar Eier, aus denen Schlangen schlüpften: Nâgas und Sarpas, mächtige Geschöpfe, die halfen, die Schöpfung zu erbauen. Die jüngere Venata gebar 2 Eier, die sich nicht öffneten. Voller Ungeduld zerbrach Venata ein Ei – und ein Wesen kam heraus: Anura. Es war voller Licht, aber nur bis zu den Hüften gebildet. Es prophezeite seiner Mutter Unglück aufgrund ihrer Qualitäten und mahnte sie, das andere Ei reifen zu lassen. Anura stieg zur Sonne auf und wurde Lenker des Sonnenwagens. Er wird auch Aruna genannt, weil er die orangerote Aura der Sonne darstellt, bevor sie erscheint. Um ihre Schwester mit ihren Ambitionen unschädlich zu machen, bewegte Kadruva Venata zu einer Wette, die sie mithilfe einer List gewann. Venata und ihr ungeborenes Kind wurden ihre Sklaven. Nach langer Zeit öffnete sich das 2. Ei und ein Wesen voller Licht, wie die Sonne auf Erden, wurde geboren: der große Adler Garuda. Das Kind erfuhr von seiner Mutter Venata die Situation. Er bot seiner Herrin Kadruva ein Geschenk an, wenn sie seine Mutter und ihn aus der Sklaverei entließe. Kadruva stimmte zu: Sie wünschte für sich und ihre Kinder den Trank Amritha, das Elixier der Unsterblichkeit. Wenn Garuda ihr das Elixier übergäbe, wären er und seine Mutter frei. Garuda begab sich auf die Reise. Er durchquerte die physische, astrale, mentale und buddhische Ebene und fand im Zustand der Glückseligkeit Indra, den himmlischen König. Indra repräsentiert das kosmische Denkvermögen, und er ist der Schützer der gesamten Schöpfung. Der himmlische König weigerte sich, Garuda das Getränk zu überlassen, weil der Trank der Unsterblichkeit für jene gedacht ist, die ihn sich verdienen und nicht für Unwürdige. Garuda beharrte auf seinem Vorhaben, das Elixier mitzunehmen, um seine Mutter zu erlösen. So kam es zum Kampf. Dieser Kampf ist der des Denkens mit der Pulsierung. Indra konnte Garuda nicht besiegen. Garuda verletzte Indra nicht, sondern schob ihn beiseite und nahm das Elixier aus dem kosmischen Feuer. Indra kooperierte nun mit Garuda. Der Verstand akzeptiert die Macht, die Liebe und Fähigkeit der Seele. Garuda erhielt auch die Gegenwart Vishnus, der ihm den Wunsch gewährte, sein Fahrzeug zu sein, und ihm den Hinweis gab, wie er das Elixier vor den Schlangen schützen könne. So kehrte Garuda zurück, stellte den Topf mit dem Elixier auf heiliges Gras und bat Kadruva und ihre Kinder zu baden, bevor sie den heiligen Trank zu sich nähmen. Er und seine Mutter erhielten die Freiheit. Während die Schlangen badeten, nahm Indra das Gefäß fort. Die enttäuschten Schlangen leckten das Gras ab, um Reste des Tranks zu erhalten; seitdem sind ihre Zungen gespalten.
Master May Call Meister Kumar wünschte uns den Segen des Herrn zum May Call Day und verlas zu diesem Anlass eine Botschaft von Meister CVV, die den Charakter und die Bedeutung des Briktha Rahita Târaka Râja Yoga darstellt. In seinem Unterricht erläuterte Meister Kumar diese Botschaft. Master CVV hat für den Allerhöchsten das Wort Master gegeben, obwohl die Tradition in allen Sprachen so viele Worte für Ihn bereit hält. Master ist ein Wortspiel aus 'mass stir': die Masse, Materie aufwühlen. Der Meister arbeitet mit unserer Materie, unserem physischen, emotionalen und mentalen Körper. Diese Körper sind die Basis für das Wirken der Seele, wie der Sockel die Basis für eine Statue ist. Die Körper werden umgewandelt, um sie für das Licht, die Seele durchlässig zu machen. Für seine Arbeit an unserer Persönlichkeit hat uns der Meister fünf Regeln zur Ausübung seines Yoga gegeben. 1. und 2. Regel: Alle 12 Stunden, zweimal am Tag, zu festgesetzter Zeit, rufen wir die Energien von Meister CVV an. Wir brauchen selbst nichts zu tun, sondern richten uns mit der Anrufung auf ihn aus. Dann sind wir Zeugen. Wir können beobachten, wie der Meister die Arbeit in uns verrichtet: durch Ansteigen von Hitze, plötzliche Kälte, Veränderung des Atem. Der Meister arbeitet in uns und führt uns zu der subjektiven Seite unseres Denkens. 3. Regel: In unserem Leben gibt es oft Krisen. Der Meister lehrt, dass er gerade mittels der Situationen, die wir nicht mögen, unsere Persönlichkeit abrundet und die Tätigkeit der Seele ermöglicht. Als Regel formuliert er: Sieh den Einen in Allen und in Allem. 4. Regel: In dem Maße, wie wir uns verändern, erhalten wir aus unserem Inneren Anweisungen vom Meister. Daher wird empfohlen, ein Notizbuch bereit zu halten. Der Meister gibt uns Hinweise für unser persönliches Leben und die Entwicklung unserer Seele. Um sicher zu gehen, dass die Informationen wirklich vom Meister kommen, sollten wir uns mit der Umsetzung nicht beeilen, sondern eine Bestätigung abwarten, die durch einen zweiten Hinweis oder unsere Umgebung kommen kann. So ist auch garantiert, dass wir uns nicht übereilen und den Hinweis zur richtigen Zeit umsetzen. Statt zu agieren, gewöhnen wir uns an, zu reagieren. Der Meister handelt: durch die Umstände unseres Lebens und durch seine Anweisungen. 5. Regel: Das wichtigste Prinzip des Meisters besteht darin, sich auf das Dienen und das Geben auszurichten. Alle Gebete, Meditationen und das Studium der Weisheit werden uns nur empfohlen, damit wir uns dem Dienen weihen. Wir leben als Individuen mit uns selbst als Zentrum, aber das ist nur das eine Bein des Zirkels, um mit den Freimaurern zu sprechen. Ein Bein des Zirkels steht fest in der Mitte, während sich das andere Bein am Kreisumfang aufhält. Der Kreisumfang ist das Wohl des größeren Ganzen: von der Familie über die Gruppe bis zur Menschheit. Es ist jedoch nicht wünschenswert, dass wir bei dem Dienst für andere uns selbst vernachlässigen. Der Mittelweg ist der Yoga des Meisters.
Wenn wir nach diesen Regeln leben, verwandelt uns der Meister in Werkzeuge des göttlichen Plans. Er sorgt dafür, dass unser physischer Körper vor Krankheit und Verfall bewahrt wird. Er bringt unser häusliches, soziales und ökonomisches Leben ins Gleichgewicht, neutralisiert unser Karma, stabilisiert unser Denken. Dann können wir mithilfe der subjektiven Seite unseres Denkens in unser Herz gelangen und dort den göttlichen Adler, die Pulsierung, treffen. Master CVV hat mit dem Yoga 11 Jahre, 11 Monate und 11 Tage gearbeitet und die Energie auf dem gesamten Planeten in alle Reiche verteilt. Mithilfe seines Yoga macht er uns zu einem Werkzeug des Göttlichen, wie er es uns durch sein Leben gezeigt hat. Es war ein glanzvolles Gruppenleben. Der Meister führte Kinder ins Schreiben ein und gab Eltern ausführlichen Rat, wie sie ihre Kinder in den Yoga einführen können. Bücher wurden veröffentlicht. Die Gruppen verteilten Geschenke. Kinder führten eine Szene aus dem Leben Krishnas auf. Ein Konzert fand statt und die jährliche Mitgliederversammlung des WTT Global. Am Tag des May Call schien die Sonne, und es wurde sehr kalt. In der klaren Luft kreiste eine große Gruppe Adler um den Berggipfel. Gegen Abend erhob sich ein starker Wind, der auch an den folgenden Tagen anhielt. Das Zelt schwankte wie ein Schiff auf hoher See. Die Organisatoren improvisierten und verlegten das Gruppenleben in einen Raum unseres Hotels. Bei unserer Abreise begleitete ein Adler unsere Bahn. Die Schreiberin erhielt die Eingebung für das nachfolgende Gedicht auf der Rückreise vom Gruppenleben geschenkt. Unseren spanischen Gruppenbrüdern einen herzlichen Dank für die Organisation. Barbara Kleyböcker
Vall de Núria
Der Berg atmet ein…
Aus schneeigem Haar steig herab, Du Tochter der Gnade, mit Bogen und Köcher geschmückt.
Es wartet, der Hirte, in steinigem Tal.
Beim Läuten der Glocke im ersten Licht hoch kreisen die Adler.
Sie füllen die Luft mit ihrem Schrei. Der Schütze erwacht.
Der Pfeil fliegt hinauf…
Der Berg atmet aus… bk
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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD" |
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