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The
World Teacher Trust |
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AGNI Eine Einführung in die Arbeit des Kosmischen Feuers |
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Äußerung 2 Wir alle sind fortgeschrittene Schüler der Jüngerschaft. Wir wollen mit Farbe und Klang arbeiten. Wenn wir verstehen, wie der Klang die Dinge manifestiert, dann können auch wir manifestieren. Dies wird Mantra genannt wird. Es ist eine Klangformel und eine Kombination von Energien, die sich manifestieren, wenn sie wiederholt geäußert werden. Sogar wenn wir Mantra sagen, ist die Bedeutung des Wortes, dass es euch schützt und erleuchtet, je häufiger es geäußert wird. Wenn ihr also die Anordnung des Klangs seht, dann ist die Bedeutung bekannt, und niemand muss uns die Bedeutung wiederholen. Wenn wir verstehen, wie der Klang durch Farbe die Form manifestiert und sie entsprechend benennen, wird dies Sûkta genannt. Auf diese Weise wurde die ganze Veda empfangen. Eine der vier Veden ist die Rig Veda. Sie besteht aus mehr als 11.000 Hymnen. Kein einziges Wort wurde empfangen, das nicht den Prozess erklärt, durch den es empfangen wurde. Das heißt, dass entsprechend der schöpferischen Äußerung die Klänge empfangen und in einer Formel angeordnet werden – und wenn wir sie lesen, kommen wir sehr leicht in jene Energien. Zum Beispiel gibt es Hymnen mit acht Silben, mit elf Silben, mit zwölf Silben und mit fünfzehn Silben. Wenn eine Hymne aus acht Silben besteht, dann kann man leicht verstehen, dass es sich um eine Hymne handelt, welche das Achte erklärt, das jenseits der sieben Existenzebenen ist. Die Zahl 8 steht für Christus. Wir geben sie Christus nicht einfach nur deshalb, weil wir die Zahl 8 mögen. Das Bewusstsein Christi befindet sich jenseits der sieben Ebenen, und er ist der Achte und Krishna war das 8. Kind. Das bedeutet nicht, dass er nicht auch vorher oder nachher hätte geboren werden können. Wenn die Energie der 8. Ebene herabsteigt, befindet sie sich in größerer Übereinstimmung, wenn sie in ein 8. Kind hinabsteigt oder auch bei der 8. Mondphase. Auf diese Weise ist das Wirken der Devas immer im Einklang mit der Zeit, dem Klang und der Farbe. Was immer die Meister der Weisheit aussprechen, sind Sûktas, weil sie das ausdrücken, was zu geschehen bestimmt ist. Daher geschieht das, was ein Meister der Weisheit sagt. Wenn wir etwas sagen, dann mag es geschehen oder auch nicht, weil das Geschehen von der Reinheit der Äußerung abhängt. Die Reinheit der Äußerung hängt von dem intelligenten Verstehen der Wirkung der höheren Aspekte ab. Ein Meister der Weisheit äußert nichts, was nicht auch geschieht, weil er weiß, dass es geschehen wird, dass es bereits erkannt und ausgearbeitet wurde und dass er dem Geschehen nur einen Namen gibt. Wenn Meister Djwhal Khul also gesagt hat, dass in 200 Jahren es so etwas wie den Tod auf diesem Planeten nicht mehr geben wird, dann scheint es für uns eine Prophezeiung zu sein, aber für ihn ist es eine Realität, weil er bereits gesehen hat, was im Raum durch die Zeit geschehen wird und wie es sich durch Klang und Farbe manifestieren wird. Auf diese Weise sprechen die Meister etwas aus, und sie können daher die Hymnen äußern. Was auch immer sie äußern, es ist eine Hymne. Das ist der Grund, warum ihre Äußerungen Zeitzyklen überdauern. Was immer wir gestern gesagt haben, mag heute nicht mehr wahr sein, und noch öfter ist es am nächsten Tag bereits vergessen. Aber die Schönheit der Äußerung des Göttlichen liegt in ihrer Langlebigkeit, die der Ewigkeit entspricht. Was immer geäußert wurde, existiert ewig. Die Rig Veda wurde geäußert und überlebte all diese Tausende von Jahren, weil das Geäußerte in Übereinstimmung mit dem Plan ist. So überlebt das, was in der Veda und in den Weltschriften geäußert wurde, die Zyklen der Zeit. Auch das, was von den großen Meistern der Weisheit ausgesprochen wurde, überlebt die Zeit. Die Zukunftsgeschichten aus dem 12. oder 15. Jahrhundert sind heute vergessen, aber etwas, was ein Meister der Weisheit in abgelegenen Orten gesprochen hatte, wurde bis heute bewahrt. Das ist die Schönheit ihrer Äußerung. Als Jesus Christus in jenen unentwickelten Gebieten sprach, gab es dort keine Tonbandgeräte, keine Schreibmaschinen und auch keine Stenographen, und doch haben seine Lehren überlebt, weil sie in Übereinstimmung mit dem Plan standen. So steigt die Verantwortung hinsichtlich der Worte, die wir äußern, je mehr wir ins Licht hineinwachsen. Die Strafe dafür, wenn man etwas ausspricht, was nicht im Einklang mit dem Plan ist‚ lautet: 'die Zunge herausreißen und die Kehle durchschneiden'. Das gilt natürlich nicht für uns, da wir noch nicht in solch einem Licht stehen. Wir können unsere Kehle und Zunge frei benutzen. Aber jene, die in größeres Licht gegangen sind und größere Verantwortung tragen, werden die 'Einzüngigen' genannt. Ihr wisst, dass zu Pfingsten gewisse Zungen auf den Köpfen der Jünger erschienen. Das heißt, dass sie von diesem Tag an mit ihren Äußerungen sehr verantwortungsbewusst umgehen mussten. Sie können nichts anderes als den Plan zum Ausdruck bringen. Sie sind von den Doppelzüngigen zu den Einzüngigen geworden. Ihr wisst, dass die Doppelzüngigen jene sind, die in der Gegenwart einer Person etwas sagen, aber hinter ihrem Rücken etwas anderes sagen. Einst lief ein Jünger voller Furcht in den Ashram des Meisters. Er war ganz außer Atem und fürchtete sich sehr. Der Meister fragte den Jünger: „Was ist los?“ Der Jünger antwortete: „Ich habe auf dem Weg eine Schlange gesehen. Sie erhob ihr Haupt, und ich fürchtete mich sehr. Ich habe auch ihre gespaltene Zunge gesehen. Das ängstigte mich noch mehr.“ Der Meister fragte: „Das ist alles?” Darauf antwortete der Jünger: „Ja!“ „Mach Dir keine Sorgen über die gespaltene Zunge der Schlange. Es gibt viel gefährlichere Schlangen in Menschenform, die zwei verschiedene Aussagen über dasselbe Konzept machen. Sie können sich auf zweierlei Art und Weise äußern. Hüte dich vor den Doppelzüngigen!“ Wenn die Schriften sagen: „Hütet euch vor den Doppelzüngigen“, braucht man nicht die doppelte Zunge der Schlange zu fürchten, sondern die des Menschen. So entwickeln wir uns vom Sprechen mit doppelter Zunge zum Sprechen mit einer Zunge. Und je mehr wir uns in dieser einen Zunge festigen, desto mehr wächst unsere Fähigkeit, Sûktas zu äußern. Das Rezitieren der bereits gegebenen Sûktas hilft uns beim Erlernen der Fähigkeit, selbst Sûktas zu äußern. Daher wird empfohlen, Sûktas häufig zu rezitieren.
wird fortgesetzt
Übersetzung der transkribierten englischen Vortragsreihe. Dieser Vortragstext ist vom Verfasser nicht auf mögliche Fehler geprüft worden.
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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD" |
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