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Children's Section

 

 

 

DIE SEITE FÜR JUGENDLICHE

 

 


 

ETHIK
 

Vermeide den Umgang mit Menschen,

deren Sprache unangenehm ist und von Banalität zeugt.

  

aus dem Buch: "The Doctrine of Ethics"

 

Liebe Jugend 

Lasst euch nicht durch die Gespräche von Freunden in die Irre führen, wenn sie im Leben nichts tun. Manche können in sehr einnehmender Weise reden, jedoch ist nicht viel Substanz dahinter. Versuche herauszufinden, ob ihr Suchen tiefgründig ist und ob es ein bedeutsamer und sinnvoller Austausch ist. In dem Fall kannst du dich immer mit solchen Menschen verbinden.

Lerne, nicht zu gesprächig zu sein. Die Gesprächigen tun nicht so viel. Menschen, die handeln, sprechen nicht unermüdlich. Verbinde dich auch nicht mit Menschen, die ein 'kleinkariertes' Denken haben und die nicht nach edlen Gedanken streben, um daran zu wachsen. Wenn du mit älteren Menschen zusammen bist, kannst du ihnen zuhören und über ihren Humor lächeln. Versuche jedoch nicht, dich auf ihre Ebene durch ausufernde Gespräche und ohne den entsprechenden Humor zu begeben.

Einige dieser Regulierungen in Bezug auf das Hören und Sprechen sind schlicht, jedoch grundlegend. Stelle sicher, dass du sie beachtest.

 Dr. K. Parvathi Kumar

 (Aus dem Editorial von Dr. Kumar auf der Website: www.jugendforum-mithila.de)

 

Agastya – Meister Jupiter

 

In früherer Zeit wurde diese Erde von einem Herrscher aus der solaren Dynastie regiert. Er war ein Königseingeweihter, der bei den Menschen und Devas als idealer König galt. Während seiner Regentschaft gab es eine Krise. Bestimmte dunkle Kräfte, die sich im Wasser der Meere verbargen, brachten in den Nachtstunden die soziale Ordnung des Reiches durcheinander. Tagsüber versteckten sie sich im Meer und nachts schlichen sie an Land, um Gesetz und Ordnung zu stören. Der Herrscher stand dieser Situation hilflos gegenüber: Er befragte seine Ratgeber, die ihm sagten: „Nur der große Seher Agastya, Meister Jupiter, kann mit dieser Krise fertig werden – sonst niemand auf dem Planeten.“ Mithilfe tiefer Meditation näherte sich der König dem Meister Agastya. Diesem gefiel die Anrufung des Königs. Er kam daher von den Nîlagiris in die Hauptstadt des Königs und suchte ihn auf. Der König bot dem Meister seine Verehrung und erklärte ihm die Krise. Agastya lächelte und sagte: „Ich werde die Wasser des Meeres einatmen. Dann kannst Du die verborgenen dunklen Kräfte sehen. Du kannst sie sofort töten, wenn ich das Wasser in mir habe. Sobald du die versteckten dunklen Kräfte getötet hast, werde ich das Wasser wieder ins Meer fließen lassen.“ Das gefiel dem König – und so geschah es. Der König tötete die dunklen Kräfte und anschließend gab der Meister Agastya das Wasser wieder ins Meer zurück.

Denkt über die Symbolik dieser Geschichte nach: Der Sonnenkönig sind wir: die individuelle Seele. Die dunklen Kräfte im Wasser sind die emotionalen Kräfte im Vitalkörper. Meister Jupiter ist der Lehrer, der Guru. Er gibt den Schlüssel, mit der tiefen Einatmung zu arbeiten. Das führt zu einer tiefen Ein- und Ausatmung. Als Folge davon erreicht das Sonnenprinzip unser tiefstes Inneres und wirft beim Ausatmen Kohlendioxid hinaus. Das Hilfsmittel ist die Luft.

 

Aus: K. Parvathi Kumar, Herkules – Der Mensch und das Symbol, Editon Kulapati 2000, Seiten 517f (gekürzt).

Zusammengestellt von Dr. Barbara Kleyböcker

 


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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD"

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