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The
World Teacher Trust
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Buchvorstellung von Dr. K. Parvathi
Kumar
Kapitel 7. Der Weg
Auszug: Die wesentlichen Lehren von Kapila
1. Das Denkvermögen hat den Hauptschlüssel zur Befreiung oder zur
Konditionierung. Hast du Wünsche, dann verursacht es Konditionierung. Das ist
sogar dann so, wenn du Befreiung wünschst. Der Wunsch nach Befreiung ist auch
ein Wunsch. Wenn du das Denkvermögen auf das universale Bewusstsein
ausrichtest, dann ist das Ergebnis Befreiung. 2. Wenn du Essen zu dir nimmst, dann wird es in das System integriert. Es
verliert seine separate Identität und spendet dem Körper Energie. Genauso kann
die individuelle Seele durch Jüngerschaft in die universale Seele integriert
werden und ihre abgesonderte selbstbezogene Existenz verlieren. Der Eine in
allem wird erkannt, und es gibt keinen weiteren. 3. Wer nach Befreiung strebt, sollte vergessen, sie zu wünschen. Man sollte
sich mit dem Einen in allem identifizieren und sich auf ihn ausrichten, während
man als Ehefrau, Kind, Bruder, Schwester, Freund, Ehemann, Schüler, Meister
tätig ist. Ist man derart ausgerichtet, dann ist der befreite Seinszustand
Realität. Wenn man sich nicht in dieser Weise identifiziert und ausrichtet,
dann ist Konditionierung Realität. Wer aus der weltlichen Beziehung zu fliehen versucht, um Befreiung zu
finden, ist ausgetrickst worden und hoffnungslos gefangen. Er ist wie jemand,
der eine Oase nach Wasser absucht. 4. Die Schöpfung, ihr Prozess, das Entstehen der kosmischen, solaren,
planetarischen Systeme, Geburt, Tod, die Stadien des Lebens (als Baby in der
Gebärmutter, Kind, Jugendlicher, Erwachsener, alter Mensch) sind die
Einzelteile eines grossartigen Spiels, das aus einer Idee entsteht – genauso
wie sich eine unserer Ideen zu einer Schöpfung manifestiert, die von uns kommt,
zum Beispiel die Idee zu heiraten. 5. Die Szenen und Charaktere im Traum erscheinen sich von dem Träumer zu
unterscheiden. Sobald man aus dem Traum erwacht, entschwinden die Charaktere in
den Träumer. Nur er bleibt als der Eine. Genauso wird durch richtiges
Verständnis der Weisheit die Existenz als Eins/Eine (ohne ein zweites)
erfahren, wenn die Vorstellung, dass noch etwas anderes da ist, verschwindet. 6. Die Flüsse fliessen mit unterschiedlicher Identität. Wenn sie jedoch in
das Meer fliessen, hören sie auf zu existieren, und das Meer bleibt. Wer auf
den Einen ausgerichtet ist, ist aus dem Getrenntsein befreit und lebt als Teil
des universalen Bewusstseins. Beachte bitte, dass dies verschieden ist vom Einheitsbewusstsein. Es
handelt sich um einen Teil, eine Form, durch die grenzenloses Bewusstsein wirksam
ist. So verhält es sich mit einem Sohn Gottes oder einem Meister der Weisheit. 7. Solange man sich im Traum befindet, sind die Ereignisse des Traumes
reale Erfahrung. Sie werden unwirklich, sobald wir aufwachen. So hören auch für
den, der im universalen Bewusstsein erwacht, die Gegensatzpaare des Lebens auf,
Wirklichkeit zu sein. 8. Inmitten der Gliedmasse des Körpers, der Sinne, der Gefühle lebt der
Mensch als einer. Ebenso lebt der Yogi als einer mitten im Universum. 9. Der Herr sollte im Inneren wie im Aussen visualisiert werden. Das
Gefühl, dass der Herr ohne Form grösser wäre als der Herr mit einer Form, ist
Unwissenheit. Das Gold innerhalb des Ringes und das Gold ohne die Form des
Ringes ist nur Gold. Erkenne den Einen dadurch, dass du den Einen in der Form
visualisierst. 10. Um den Herrn in der Form zu erkennen, muss man Barmherzigkeit und
Tugenden praktizieren, wie Hilfe und Dienst an den anderen Wesen. 11. Sieh in dem einen, der dich anschaut, den Einen. Schau zu dem Licht in
allem. Kommuniziere mit dem Licht, während du mit anderen kommunizierst. Dies
ist der sichere Weg, um dem Herrn näher zu kommen und ihn zu erfahren. 12. Denk daran, dass Wachstum und Bewegung von allem in der Schöpfung durch
den Herrn veranlasst wird. Niemand kann dieses Gesetz innerhalb der Schöpfung
überschreiten, denn es unterscheidet sich in nichts vom Herrn. Das Wissen ist
da, damit die Gesetze visualisiert und die Gebote und Regeln der Schöpfung als
der Herr visualisiert werden können. 13. Einige, die die Veden studiert haben, führen Taten des guten Willens
zum persönlichen Nutzen aus (und suchen dadurch Errettung). Sie werden von
ihrer eigenen Persönlichkeit konditioniert. Andere führen Handlungen des guten
Willens aus, indem sie den Herrn darin erkennen. Sie sind befreit.
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