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The
World Teacher Trust
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Buchvorstellung von Dr. K. Parvathi Kumar
Kap. 1.6.: Definition eines Mantras und die sieben Schlüssel
"Mananat trayate iti mantraha" Das bedeutet: "Das Mantra, die Klangformel, schützt soweit,
wie sie wiederholt gesungen wird." So lautet die Definition eines Mantras. Ein Mantra hat dreifache Wirkung: Es beschützt, führt auf den
richtigen Weg und erleuchtet das Denken. Wenn es mit Verehrung regelmäßig im
vorgesehenen Zentrum des Körpers angestimmt wird, entwickelt sich aus jenem
Zentrum die entsprechende Klangschwingung, die sich kreisförmig bewegt und
dabei einen Lichtschacht erschafft. Dieser umgibt den, der das Mantra singt,
von Kopf bis Fuß und erbaut einen ätherischen Schutzschild. Er verhindert, dass
der Mensch falsche Richtungen einschlägt und lässt ihn in die richtige Richtung
weitergehen. Schließlich führt er durch lange Jahre regelmäßiger Übung zur
Erleuchtung des Denkens. "Mantrische Formeln sind Zusammenstellungen von Sätzen, Worten und Lauten, die aufgrund ihrer rhythmischen Wirkung Resultate erzielen, die ohne sie nicht möglich wären." Meister Djwhal Khul (Alice A. Bailey: 'Briefe über okkulte Meditation', Seite 174) Mantren sind rhythmische Klänge mit spezieller Intonation. Rhythmus,
Intonation und Absicht sind die zu ihnen gehörenden Schlüssel. Die Anwendung
dieser Schlüssel mit der zusammenhängenden Farbe im entsprechenden Zentrum und
dem damit übereinstimmenden Symbol bewirkt erstaunliche Ergebnisse, die man
ansonsten irgendwann einmal nur langsam und allmählich erhalten kann. Häufig
können subjektive und objektive Ziele nicht anders erreicht werden als durch
das Singen von Mantren. Denn Mantren sind in ihrem Wesen feurig, und sie
bewirken schnelle innere und äußere Reinigung. Nur gelegentliches Singen wird
solche Ergebnisse nicht bringen. Der Leser möge sich erinnern, dass die
Schlüssel für das Singen eines Mantras folgende sind: 1. Klangschwingung, 2. rhythmisches Singen, 3. feste Entschlossenheit, 4. Intonation, 5. Farbe, 6. Zentrum und 7. Symbol. Um die Schwingung zu erzeugen, sollte der Lernende sorgfältig dem Klang
der Buchstaben lauschen. Er sollte nicht eher singen, bis er gut zugehört hat
und selbstsicher genug geworden ist, um das Mantra anzustimmen. Der Lernende sollte sich des betreffenden musikalischen Tons bewusst
werden, damit er den klanglichen Rhythmus des Mantras trifft. Er sollte auch
ein gewisses musikalisches Empfinden haben. Um feste Entschlossenheit zu erreichen, sind Konzentrationsfähigkeit,
Ehrfurcht bei der Anwendung, Aufrechterhalten der Reinheit und Kontinuität beim
Üben erforderlich. Intonation wiederum entsteht aus sorgfältigem Zuhören und Singen. Dies
erfordert ein Training der Zunge. Die Farbe gehört zur Visualisation, ebenso das Symbol, das auf der
Fähigkeit des Schülers, sich auszurichten, beruht, während das Zentrum oder das
Chakra, in dem man arbeiten will, gedanklich vorgeschlagen wird. Dies ist die Methode, nach der Mantren gesungen werden. Man kann
sie nicht dem Zufall überlassen. Sie ist wissenschaftlich und wird in
fortgeschrittenen Stadien zu einer Kunst. Die wissenschaftliche Mantra-Übung
wird Tantra genannt, und Yantra heißt das Symbol des Mantras. Auf diese Weise wird das Mantra durch die Dreiecksaktivität vollendet, indem es wissenschaftlich, tantrisch, zusammen mit einem Yantra, einem Symbol, angewandt wird. Leider wird der Begriff Tantra mehr falsch gedeutet und übel dargestellt als richtig verstanden. Die wahre Anwendung des Tantra ist mit Mantren, Klängen, verbunden und wird bis heute in den Blauen Bergen Südindiens und an geheimen Orten Tibets bewahrt. Es ist an der Zeit, dass Tantra richtig verstanden wird. In jüngster Vergangenheit war Ramakrishna Paramahamsa, der große Weise aus Bengalen in Indien, ein wahrer Vertreter tantrischer Methoden. Es wird den Schülern viel bringen, wenn sie über sein Leben und die strengen Übungen lesen, denen er sich unterzog, um Mantra und Tantra vollkommen zu verstehen.
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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD" |
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