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The
World Teacher Trust
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Buchvorstellung von Dr. K. Parvathi
Kumar
Kap. 3: Ein Sohn des Menschen wandelt sich zu einem Sohn Gottes
Der Sohn GottesHerkules ist eine
Geschichte, die uns die Schritte der Umwandlung verständlich macht. Die 12
Arbeiten des Herkules sind die Geschichte eines Sonnenjahres von 12 Monaten.
Die 12 Arbeiten können in den 12 Monaten des Jahres erfahren werden. Wir sind
durch viele Sommer gegangen, ohne den Sonnengott erlebt zu haben. Die Arbeiten
im Widder, im Stier, in den Zwillingen, im Krebs usw. sind die 12 Qualitäten, die
wir in uns erarbeiten müssen, um uns selbst als Sonnenengel zu entdecken. Dafür braucht man 12
Monate, 12 Jahre oder 12 Leben. Herkules benötigte 12 Jahre. Bereits in seinem
18. Lebensjahr erkannte er die Bedeutung des Sonnenjahres mit den 12 Monaten.
Unter der Leitung eines Lehrers, der von Jupiter unterwiesen wurde, begann er
auf dem okkulten Weg zu arbeiten, und in einem Zyklus von 12 Jahren hatte
Herkules die 12 Arbeiten bewältigt. Diese Arbeiten scheinen
sehr kompliziert und schwer zu sein. Deshalb haben wir die Redewendung von der
'Herkulesarbeit', doch sie sind nicht schwer, wenn wir die richtige
Orientierung haben. In jeder Geschichte von einem Menschensohn finden wir
ähnliche Situationen. Wenn wir durch die Erzählung von einem Menschensohn gehen,
der sich in einen Sohn Gottes verwandelte, fühlen wir uns inspiriert. Während der Sohn des
Menschen die 12 Arbeiten ausführt, wandelt er sich selbst langsam in einen Sohn
Gottes. Die Umwandlung geschieht allmählich, nicht plötzlich. Für jene, die mit
ihm leben, ist seine Lebensführung eine Inspiration, der sie folgen möchten.
Die Geschichte eines Gottessohnes inspiriert jene, die in seiner Nähe sind, und
macht es möglich, sich ebenfalls auf den Weg zu begeben und die Arbeit
aufzunehmen.
Inspiration versus Emotion Jedes Mal, wenn es die
Geschichte von einem Menschensohn gibt, der sich den Weg erarbeitet, finden wir
zwei Arten von Menschen, die sich um ihn scharen. Die einen werden inspiriert
und nehmen ebenfalls den Faden auf, um zu arbeiten. Das sind jene, von denen
gesagt wird, dass sie dem Weg folgen. Die zweite Art wird zu
Verehrern des Menschensohnes und des Gottessohnes, weil ihre Inspiration mit
Emotionen verbunden ist. Sobald die Emotionen aussterben, begeben auch sie sich
langsam auf den Weg, doch inzwischen hat die zweite Kategorie der Zeitgenossen
eine Religion auf ihm begründet. Jede uns bekannte
Religion gründet auf dem Lebenswerk eines Gottessohnes. Die Menschen stellen
den Gottessohn als den einzigen Gott dar und versuchen ihn als solchen zu
propagieren, und mit der Zeit kristallisiert sich diese Idee zu einer Religion. Jedes Mal, wenn ein Mensch über die Erde geht, der sich in einen Sonnenstrahl transformiert, hinterlässt sein Leben zweifellos irgendwo eine Inspiration. Manche werden inspiriert, genauso zu arbeiten wie er; andere fühlen sich dazu inspiriert, ihn zu verehren. Erstere folgen dem Weg, und letztere folgen auch dem Weg, aber erst nach einem Zeitzyklus. Aus der zweiten Gruppe werden die Religionen geboren.
Falls Sie gerne Bücher des World Teacher Trust beziehen möchten, wenden Sie sich bitte an den Buchhandel oder an eine der angegebenen Adressen.
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