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The
World Teacher Trust
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Buchvorstellung von Dr. Ekkirala Krishnamacharya
Erläuterung der Hindernisse Sutra 30 Vyadhi Krankheit Styana - Ablehnung Samsaya - Zweifel Pramada - Fehler Alasya - Trägheit Avirati - übermässiger Genuss Bhrantidarsana - trügerische Vision Alabdhabhumikatva - nichtzugreifen können Anavasthitatvani - Mangel an zielgerichteter
Absicht Citta vikshepah - Schwankungen des geformten Denkvermögens Te - sie Antarayah - Hindernisse Bedeutung: Hindernisse existieren als Schwankungen im
geformten Denkvermögen. Sie sind als Krankheit, Ablehnung, Zweifel, Fehler,
Trägheit, übermässiges Geniessen, trügerische Vision, fehlender Zugriff und
mangelnde Zielstrebigkeit vorhanden. Erklärung:
Auf dem Weg des Fortschritts gibt es für den
Yogaschüler Hindernisse. Da das geformte Denkvermögen das Ergebnis vieler
wirksamer Kräfte ist, wird das Gleichgewicht durch die folgenden
Gegenströmungen gestört, die in ihm selbst entstehen.
1. Krankheit (disease)
ist eine Störung des Wohlbefindens (ease). Wenn wir unseren täglichen Rhythmus,
das heisst, das Gleichgewicht zwischen Arbeit, Stoffwechsel, Ruhe und Schlaf
stören, werden wir krank. Da wir uns dann darauf konzentrieren, das
Gleichgewicht wiederherzustellen, ist eine kontinuierliche Yogapraxis nicht
möglich.
2. Ablehnung: Das
menschliche Denken unterliegt der Macht der Gewohnheit. Daher lehnt es viele
Dinge ab, die es nicht mag. Statt sie unbeachtet zu lassen, weist es sie zurück
und verschwendet Zeit, Energie und Bewusstsein. Dies wird zu einem grossen
Hindernis. Wer dem Yogapfad folgt, ist mit dem beschäftigt, was er tut, und
gibt sich nicht damit ab, unnötige Dinge abzulehnen. Auf diese Weise steht er
positiv zu allen Philosophien und Theorien der Menschen in der Welt. Wenn es
etwas gibt, das wir nicht mögen, steht es uns im Weg. Emerson sagte: "Es
gibt keine schlechten Menschen auf der Welt. Es gibt nur Menschen, die sich
schlecht verhalten." Eine solch positive Einstellung beseitigt
Hindernisse.
3. Zweifel weisen auf
unnötige Überaktivität des Denkens hin. Wenn wir wissen, was wir brauchen,
haben wir keine Zeit, darüber nachzudenken, was wir nicht brauchen. Zweifel
sind das Zusammentreffen von dem, was wir brauchen, und dem, was wir nicht
brauchen. Statt darüber nachzudenken, ob eine Idee richtig oder falsch ist,
sollten wir sie entschieden zurückweisen, bis sie klar und eindeutig wieder zu
uns kommt.
4. Fehler beziehen sich
auf das Denken oder Handeln. Ein Fehler unterläuft, wenn wir handeln, bevor die
Notwendigkeit dazu besteht. Ist die Geschwindigkeit unseres Denkvermögens höher
als erforderlich, machen wir Fehler. Werden die Gedanken von den Handlungen
gesteuert, haben wir die Geschwindigkeit unter Kontrolle. Wenn ein Mann auf dem
Bahnhof auf seine Frau wartet, um in den Zug einsteigen zu können, möchte das
Denken vom Bahnsteig weglaufen und sehen, ob sie kommt. Gehorcht er diesem Gedanken,
macht er einen Fehler, denn er kann sie verpassen, und sie wird ihn nicht sehen
können, wenn sie auf dem Bahnsteig ankommt. Erlaubt er dem Gedanken
vorüberzugehen und bleibt er auf dem Bahnsteig stehen, vermeidet er ein
Durcheinander, weil er den Fehler nicht gemacht hat. Die Ruhe lässt die Reise
gut verlaufen. Yogapraxis befreit uns von der Reaktion auf die Umgebung.
5. Körperliche Trägheit
bedeutet, dass der Körper zu langsam auf das Denken reagiert. Antwortet das
Denken nicht auf die Situation, handelt es sich um mentale Trägheit. Beides
lässt sich vermeiden, indem wir völlig bewusst in der Gegenwart leben.
6. Übermässiges Geniessen
bedeutet, der Macht der Gewohnheit nachzugeben. Indem wir bewusst einen
Schlussstrich ziehen und eine neue Gewohnheit anstelle der alten fest
einprägen, folgen wir dem Yogapfad.
7. Trügerische Vision ist
nur eine Täuschung im psychologischen Instrument. Das Denken und die Sinne sind
nur Instrumente und haben ihre eigenen Beschränkungen. In der Dunkelheit kann
man ein Seil leicht für eine Schlange halten. Manchmal mag man eine Schlange
für ein Seil halten. Das wird Illusion genannt. Die Illusion dient dem Leben
auf ihre Weise. Ohne die Illusion würde man einen Menschen nicht als seinen
Ehepartner, sondern als ein Skelett mit Fleisch und Blut ansehen. Lassen wir
das Spiel der Illusion nur im Rahmen des rechten Masses zu, dann sind wir auf
dem Yogapfad. Sobald die Illusion ohne unser Einverständnis mit unserem Denken
spielt, wird sie zu einem Hindernis.
8. Haben wir eine Situation
nicht im Griff, bildet dies ein weiteres Hindernis. Wir sollten uns nicht um
die Situation kümmern, sondern uns auf unser Vorgehen konzentrieren. Wenn wir
ein Yogi werden wollen, müssen wir beachten, was zu tun ist, wann es zu tun
ist, und wann wir aufhören müssen. Dadurch erschaffen wir in uns selbst ein
Yogazentrum, und kein Mensch und keine Situation bilden für uns ein Hindernis.
Wenn wir Schöpfer einer positiven Situation sind, bleibt kein Raum für eine
negative Situation oder ein Hindernis.
9. Mangelnde Zielstrebigkeit entsteht
durch die vielen nützlichen Pläne, die man im Kopf hat. Ein Plan, wie nützlich
er auch sein mag, ist solange falsch, bis er in die Tat umgesetzt wird.
Beginnen wir einen Plan zu verwirklichen, wird er wahr, und die übrigen Pläne
verlieren sich oder entwickeln sich entsprechend ihrer Bedeutung weiter. Sobald
wir zu handeln beginnen, ändert sich unsere Umgebung zu unserem Vorteil.
Solange wir nicht handeln, hat die Umgebung mehr Bedeutung als wir selbst. Wir
sollten eine Sache ausführen, die wir für richtig halten. Die Umgebung wird
sich selbst danach ausrichten (sequence), und es werden keine Konsequenzen
(consequence) entstehen.
Falls Sie gerne Bücher des World Teacher Trust beziehen möchten, wenden Sie sich bitte an den Buchhandel oder an eine der angegebenen Adressen. |
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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD" |
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