|
|
The
World Teacher Trust
|
|
| Eingang.|.W.T.T.. |.Dienst.|.Gruppen.|. |
|
Buchvorstellung von Dr. Ekkirala Krishnamacharya
Buch 6: Das Buch der Meditation. Vers 36-47
„...
Lerne dich leicht mit etwas abzufinden und mühelos in jeder Umgebung zu leben.
Mit Hilfe dieser beiden Übungen wirst du einen ersten Zugriff auf das
Denkvermögen bekommen. Die Verbindung deiner Persönlichkeitsanteile zu einem
Ganzen, deine eigene Synthese, ist nicht möglich, ehe nicht das Denken
Stabilität erreicht hat. Fortwährendes Bemühen um die Stabilität des Denkens
reicht für den Beginn deiner Synthese aus." Daraufhin
fragte der Jünger: "Angenommen, jemand wendet dies beständig an. Falls er
es aber nicht zu Ende bringt und auf halbem Wege seinen Körper verlässt, wie steht
es dann um ihn? Ein solcher Mensch hat es versäumt, seine Handlungen richtig
auszuführen. Es gelingt ihm auch nicht, das Glück der Synthese zu erlangen. In
beiden Richtungen hat er versagt. Seine Situation ist so ungewiss wie die einer
Wolke am Himmel. Wird er sich wie die Wolke in Luft auflösen? Geht er auf dem
Weg verloren? Bitte, räume meine Zweifel aus, bevor ich mich auf jenen Weg
mache. Ich weiß sonst niemanden, der einen Zweifel auf praktische Weise
beseitigt." Der Herr antwortete: "Vollkommenheit oder
Unvollkommenheit, das Bemühen selbst bringt Fortschritt. Ein Bemühen um
Synthese ist niemals vergebens. Wer diesem Weg folgt, gewinnt auf körperlicher,
gedanklicher oder spiritueller Ebene bei jedem Schritt bis zu der von ihm
erreichten Stufe. Kein Versuch, der dem Fortschritt dient, führt in einen
negativen Zustand. Angenommen,
der Mensch stirbt auf halbem Weg. Selbst dann gibt es keine Rückentwicklung.
Die Ebenen, die er mit seinem Bewusstsein erreicht hat, bleiben auch nach dem
Tod erhalten. Er hat eine gute Tat vollbracht, indem er Yoga ausübte, und im
Laufe seines Bemühens ist er gestorben. Heilige Arbeit führt ihn zu heiligen
Bewusstseinsebenen. Dort lebt er, mit oder ohne Körper, bis der Erfolg seines
Versuchs aufgezehrt ist. Eine heilige Arbeit auf der physischen Ebene, die
unter Mitwirkung der feinstofflicheren Ebenen ausgeführt wird, wirkt sich auf
allen Ebenen aus. Die Fortdauer des Erreichten steht im Verhältnis zur Arbeit
auf der physischen Ebene. Eine kurzfristige intensive Bemühung auf der
physischen Ebene bewirkt ein Ergebnis, das sich auf den feinstofflichen Ebenen
verbreitet und lange Zeit andauert. Die Unruhe eines wenige Minuten dauernden
Sturms spürt ein Baum monatelang. Ein inspirierendes Gespräch von wenigen
Minuten hinterlässt jahrelang oder für immer seinen Eindruck. Eine Bemühung auf
dem yogischen Weg bringt eine
Erfahrung, die sehr lange anhält. Sie bleibt sogar nach dem Ablegen der
physischen Hülle erhalten. Darüber hinaus unterstützt sie den Geschmack des
Menschen bei der Wahl seines zukünftigen physischen Körpers. Er wird in einer
reinen und gesunden Familie geboren. Wenn ein Mensch, der von unreiner Herkunft
war, stirbt, nachdem er bemerkenswerte Arbeit auf dem yogischen Pfad geleistet hat, dann sucht er sich zu Recht einen
Körper in einer reinen Familie aus. Wird die yogische Arbeit eines Strebenden durch Armut verhindert, so erwirbt
er das Recht, seinen zukünftigen Körper in einer reichen Familie zu wählen.
Dann beginnen seine früheren Verbindungen zu spriessen und führen ihn weiter. In vielen Fällen wird ein Yoga-Anhänger in einer yogischen
Familie wiedergeboren, wenn er im Laufe seines Bemühens stirbt. Unter
normalen Umständen ist es sehr schwer, sich das Recht zu erwerben, die eigene
Geburt auszusuchen. Nur yogische Arbeit
gibt dem Menschen ein solches Recht. Der unterscheidende Wille bleibt über Geburt und Tod
hinaus bestehen. Daher entwickelt sich der Wille des Menschen entsprechend
seiner vorangegangenen Neigung und Einstellung zu yogischer Aktivität, und er macht einen erneuten Versuch, um
weiterzukommen. Einem solchen Menschen bedeutet seine neue Geburt nicht
besonders viel, denn sie kann ihn nicht entsprechend seinen Altersstufen
beherrschen. Selbst wenn sein Denken von anderen Dingen abgelenkt wird, so kann
es doch nicht anders, als der starken Anziehung seines Willens zur yogischen Arbeit nachzugeben. Schon
seine yogische Begabung führt ihn
über den Einflussbereich von Klang, Sprache und Eindruck hinaus. Für den, der
bereits eine starke yogische Neigung gezeigt hat, weisen Gespräche mit anderen
und die Sprache der Schriften nur auf den yogischen Pfad hin. Die beabsichtigte
Bedeutung der Worte kann sich nicht durchsetzen. Für sich genommen haben Worte
keine eigene Bedeutung. Diese wird ihnen vom menschlichen Denken zugeschrieben
und in das allgemeine Verstehen gelenkt. Sieh, wie ein Dichter die Bedeutung
der Wörter verändert und sie in Übereinstimmung mit dem, was er vermitteln
möchte, nach Belieben abwandelt. Ganz ähnlich verwandelt der Wille des
Strebenden, der in der Vergangenheit eine ausgeprägte yogische Neigung gezeigt hat, die niederen Wortbedeutungen
entsprechend seinen Absichten, die unter dem starken Einfluss seines yogischen Willens stehen. So gab der
Anblick eines abgeschossenen Vogels in Vâlmîkis
Denken den Anstoss zur Geschichte von Râma. Streng dich an. Ein yogisches Bemühen hat stets dauerhaften
transzendentalen Wert. Jede weitere Anstrengung führt den Menschen zu noch
besseren feinstofflichen Bewusstseinsebenen. Schritt für Schritt wird sein
Schmutz entfernt. Auch wenn er mehrere
Leben dafür benötigt, wird er
vollkommen werden und das Ziel erreichen. Auf dem Yoga-Pfad sind Misserfolge keine Misserfolge. Es ist möglich, dass das Ergebnis des feurigen Strebens
beim Sterben verloren geht, und Wissen kann durch den Tod verschwinden. Auch
die Beziehung zu Taten löst sich mit dem Tod. Doch die Verbindung zur yogischen Arbeit geht niemals verloren.
Das beweist, dass der Yogî grösser
ist als jene, die etwas wissen, Gutes tun oder sich in feurigem Streben üben.
Ich möchte, dass du ein Yogî wirst. Es gibt viele Wege, um Yoga zu versuchen. Der beste Weg ist: in allem in Mir zur Synthese zu finden. Verbinde dich mit Mir in dir und mit Mir in allem. Dann ist jeder Weg Mein eigener Weg."
Falls Sie gerne Bücher des World Teacher Trust beziehen möchten, wenden Sie sich bitte an den Buchhandel oder an eine der angegebenen Adressen. |
||
|
|
|
"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD" |
© The World Teacher Trust